Völker Russlands: Mordwinen

Fenster nach Russland (Foto: Danila Nasarow/Sputnik; vk.com/unknown_russia; OpenAI)
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In der Russischen Föderation leben über 190 Völker. Heute stellen wir die Mordwinen vor!

Die Mordwinen sind das größte finno-ugrische Volk Russlands. Sie zählen etwa eine halbe Million Menschen, von denen die meisten in der Republik Mordwinien (Mordowien) südöstlich von Moskau leben. Die Volksbezeichnung „Mordwa“ hat iranischen Ursprung und bedeutet „Mensch“ oder „Mann“. 

Danila Nasarow / Sputnik
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Die Mordwinen bestehen eigentlich aus zwei Subethnien – den Mokscha und den Ersja. Sie besitzen jeweils eigene kulturelle Besonderheiten und unterscheiden sich sogar äußerlich voneinander. Übrigens gibt es keine einheitliche mordwinische Sprache. Stattdessen sprechen die Mordwinen zwei eng verwandte Sprachen: Mokschanisch und Ersjanisch.

Maxim Bogodwid / Sputnik
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Das wichtigste Musikinstrument der Mordwinen ist die Trompete Torama. Sie wurde sowohl von Hirten als auch von Kriegern verwendet. In der mordwinischen Mythologie gilt sie als Symbol der Hoffnung. Einer Legende zufolge wird die Torama erklingen, wenn Feinde ins Land einfallen, und der legendäre Held Tjuschtjan, der Sohn des Gottes des Donners und des Krieges, wird zurückkehren, um seine Heimat zu verteidigen. 

Juri Glebow / Sputnik
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Eines der beliebtesten Gerichte der mordwinischen Küche ist „Ofton’ Madjat“ („Bärentatze“). Es wird aus Kalbsleber, Schweinefleisch, Zwieback und Zwiebeln zubereitet und in Form einer Bärentatze serviert. Der Name geht auf einen alten Brauch zurück: Junge Männer mussten als Beweis ihres Mutes mit einer Bärentatze aus dem Wald zurückkehren.

vk.com/unknown_russia
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