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Völker Russlands: Tschuktschen

Fenster nach Russland (Foto: Witali Arutjunow/Sputnik; OpenAI)
In der Russischen Föderation leben über 190 Völker. Heute stellen wir die Tschuktschen vor!

In Russland leben etwa 16.000 Tschuktschen, verteilt über ein riesiges Gebiet im Nordosten Eurasiens. Die Mehrheit von ihnen lebt im Autonomen Kreis der Tschuktschen. Die Tschuktschen lassen sich in zwei Gruppen einteilen: nomadische Rentierhirten, die in der Tundra unterwegs sind, und sesshafte Küstenbewohner, die Robben, Nerpen (Ringelrobben), Walrosse und Wale jagen.

Maxim Blinow / Sputnik

Die Tschuktschen und andere kleine Völker der Tschuktschen-Halbinsel haben in Russland ein exklusives Recht auf Walfang. Mit Gewehren und Harpunen ausgerüstet, fahren sie mit kleinen Motorbooten aufs Meer hinaus. Die erbeuteten Meerestiere dienen ausschließlich dem Eigenbedarf – der Verkauf ist verboten.

Andrei Sima / Sputnik

Tschuktschen sind hervorragende Knochenschnitzer. Aus Walrossstoßzähnen fertigen sie kunstvolle Figuren von Menschen und Tieren und schaffen sogar ganze Kompositionen. Besonders beliebt sind Pelikane – Talismane in Form von breit lächelnden Wesen, die „menschlichen Neid, Dummheit, alltägliche Probleme und böse Gedanken verschlingen“.

Witali Arutjunow / Sputnik

Die Ernährung der Tschuktschen basiert auf Rentier-, Robben- und Walfleisch. Das beliebteste Gericht ist „Mantak“ (Maktak) – in Stücke geschnittene Walhaut mit Fettschicht. Das Gericht „Kopalchen“ wird aus dem Fleisch fetter Rentiere oder Robben zubereitet und monatelang in einem Sumpf oder auf gefrorenem Boden gelagert. Für Menschen, die diese Art von Nahrung nicht gewohnt sind, kann sie tödlich sein.

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