5 sowjetische romantische Komödien, die jeder gesehen haben muss
1. „Ist sie eine Wette wert?“ (Alternativtitel: „So ein Mädel“; rus. „Девчата“) (1961)
Ein junges Mädchen namens Tossja arbeitet als Köchin auf einer sowjetischen Baustelle. Sie verliebt sich in einen Frauenhelden, genau wie er. Doch beide sind zu stolz und eitel, um ihre Gefühle zu gestehen.
Die Verherrlichung der Arbeiterklasse und des längst überholten Traums von einer „strahlenden Zukunft“ hat den Film nicht daran gehindert, zu einem absoluten Klassiker zu werden. Ein weiterer Pluspunkt: Man lernt unzählige Kartoffelrezepte kennen!
2. „Die unglaubwürdigen Abenteuer der Italiener in Russland“ (rus. „Невероятные приключения итальянцев в России“) (1973)
Auf dem Sterbebett gesteht eine ältere russische Emigrantin ihrer Enkelin, dass sie während der Revolution einen Schatz unter einer Löwenstatue in St. Petersburg versteckt hat.
Wie sich herausstellt, gibt es in St. Petersburg jedoch unzählige Löwenstatuen. Um diejenige mit dem vergrabenen Schatz zu finden, graben italienische Diebe nacheinander unter allen Statuen.
Der Film steckt voller Spezialeffekte, die den damaligen Hollywood-Produktionen in nichts nachstehen, darunter eine Tankstellenexplosion und eine Verfolgungsjagd. Ohne Stuntdoubles sprangen die Schauspieler selbst von einer Klappbrücke in St. Petersburg und kletterten an verknoteten Bettlaken aus dem Fenster eines Hochhauses.
3. „Entführung im Kaukasus“ (rus. „Кавказская пленница, или Новые приключения Шурика“) (1966)
Ein Student namens Schurik unternimmt eine Expedition in den Kaukasus, um die dortigen Sitten und Trinksprüche kennenzulernen. Die Einheimischen weigern sich, mit ihm anzustoßen, solange er nicht mittrinkt, und er betrinkt sich hemmungslos. Daraufhin wird ihm angeboten, an einem höchst ungewöhnlichen Brauch teilzunehmen – Brautraub, der sich jedoch als inszeniert herausstellt.
Diese beliebte sowjetische Komödie ist die Fortsetzung von „Operation „Y“ und andere Abenteuer Schuriks“ (1965), die beide an den sowjetischen Kinokassen große Erfolge feierten.
4. „Liebe im Büro“ (Alternativtitel: „Wie heiratet man seine Chefin?“; rus. „Служебный роман“) (1977)
Ljudmila Prokofjewna ist so sehr daran gewöhnt, ein großes Unternehmen mit eiserner Hand und einem wenig fantasievollen Kleidungsstil zu führen, dass sie scheinbar vergessen hat, dass sie eine junge, attraktive und noch unverheiratete Frau ist. Die Intrige beginnt, als einer ihrer Angestellten sie zu einer Wette einlädt, in der Hoffnung, Karriere zu machen, sich aber stattdessen in seine Chefin verliebt.
Diese romantische Komödie über Büroangestellte war im Jahr ihrer Veröffentlichung der erfolgreichste Film in der Sowjetunion und gehört heute zu den meistgesehenen Filmen im Fernsehen.
5. „Die Allerschönste“ (rus. „Самая обаятельная и привлекательная“) (1985)
Die Ingenieurin Nadja ist über 30 und macht sich Sorgen, dass sie noch immer unverheiratet ist. Ihre Schulfreundin Susanna beschließt, ihr zu helfen, indem sie ihr auf dem Schwarzmarkt ein paar trendige Outfits besorgt und ihr die Methoden der „wissenschaftlichen Verführung“ beibringt. Doch das Wichtigste ist Selbsttraining, bei dem man das Mantra wiederholt: „Ich bin die Charmanteste und Attraktivste.“
Sehen Sie selbst, wie die Geschichte ausgeht – in einer der beliebtesten Komödien der Perestroika-Ära.