An diesem Tag im Jahr 1975 begann der sowjetisch-amerikanische Apollo-Sojus-Raumflug

Sputnik Das Apollo-Sojus-Test-Projekt. Die Besatzungen der Raumschiffe: Zweite Reihe Alexei Leonow – Kommandant des Raumschiffs „Sojus 19“, Fliegerkosmonaut der UdSSR, und Waleri Kubassow (rechts) – Bordingenieur, Fliegerkosmonaut der UdSSR. Links die amerikanischen Astronauten: Thomas Stafford (stehend) – Kommandant des Raumschiffs „Apollo“, Donald Slayton (links sitzend), Vance Brand.
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Die USA und die UdSSR schlossen dieses Abkommen bereits 1972.

Drei Jahre später, am 15. Juli, startete die sowjetische Sojus-19-Kapsel mit zwei Kosmonauten an Bord vom Kosmodrom Baikonur. Einer von ihnen war Alexei Leonow, der erste Mensch im Weltraum. Die Apollo-Besatzung, die kurz darauf von Cape Canaveral aus startete, bestand aus drei Astronauten.

Am 19. Juli kam es zu einem historischen Docking der beiden Schiffe. Als Erste trafen die Kommandanten Leonow und Thomas Stafford aufeinander. „Wir öffneten die Luke und schüttelten uns über der Elbe die Hände – es war ein symbolischer Akt. Ich schüttelte Stafford die Hand und bat ihn an Bord unseres Schiffes. Wir saßen dann alle zusammen an unserem Tisch“, erinnerte sich Leonow.

Moltschanow / Sputnik Die Besatzung des gemeinsamen sowjetisch-amerikanischen Apollo-Sojus-Test-Projekts (ASTP) – die Kosmonauten Alexei Leonow, Tom Stafford und Deke Slayton (von rechts nach links).
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Sojus und Apollo waren 46,5 Stunden lang angedockt, führten während dieser Zeit eine Testabdockung durch und dockten dann erneut an. Die Besatzungen führten eine Reihe wissenschaftlicher Studien durch, das Hauptziel des Programms war jedoch politischer Natur. Es zeigte, dass zwei Supermächte auch während des Kalten Krieges in der Lage waren, gemeinsam den Weltraum zu friedlichen Zwecken zu erkunden.

Pawel Balabanow / Sputnik „Kopplung der Raumschiffe Sojus und Apollo“. Zeichnung des Künstlers A. Katschugin.
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