10 neue Orte für außergewöhnliche Spaziergänge in Moskau (FOTOS)
1. Puschkin-Uferpromenade im Gorki-Park
Zu den bedeutenden Umgestaltungsprojekten in Moskau zählt die Puschkin-Uferpromenade im wichtigsten Park der Stadt. Besucher erwartet hier ein regelrechter, mehrstöckiger Blumengarten mit verschlungenen Treppen, Aussichtsplattformen, Veranstaltungsräumen sowie zahlreichen Cafés und Restaurants, darunter auch Fast-Food-Lokale. Außerdem wurde ein Anleger eingerichtet, an dem Ausflugsschiffe halten. So lässt sich von hier aus bequem eine Fahrt auf der Moskwa unternehmen.
2. Insel Baltschug
Mitten im Herzen Moskaus liegt eine geschwungene, künstlich angelegte Insel – sie hat keinen offiziellen Namen, wird aber meist „Baltschug“ genannt. Eine neue Fußgängerbrücke mit einer riesigen Sitzbank verbindet die Insel mit der Krim-Uferpromenade. Es ist ein wunderbarer Ort, um zu entspannen und kreative Fotos zu machen. Von dort aus gelangt man zu dem gewaltigen Denkmal für Peter I. sowie zu den Gebäuden der Süßwarenfabrik „Roter Oktober“ und dem Kulturzentrum GES-2.
3. Mark-Chagall-Uferpromenade
Möchten Sie sehen, wie die neuen Wohnviertel Moskaus aussehen? Dann begeben Sie sich zur Marc-Chagall-Uferpromenade. Am besten erreichen Sie diese mit der futuristischen Flussstraßenbahn, die Teil des Moskauer Nahverkehrsnetzes ist.
4. Zaren-Uferpromenade in Kolomenskoje
Die neue, 3,5 km lange Promenade befindet sich im historischen Park Kolomenskoje, der ehemaligen Sommerresidenz der russischen Zaren. Ein Amphitheater, eine Aussichtsplattform am Wasser, Sport- und Kinderspielplätze, Cafés mit Panoramablick, Bereiche für Tanz und Yoga sowie ein eigener Pavillon für Hochzeiten – all das und vieles mehr erwartet die Parkbesucher.
5. Kinopark „Moskino“
In „Neu-Moskau“ können Sie sich wie ein Filmstar fühlen: Auf einem riesigen Gelände existieren das alte Russland, der Wilde Westen, Moskau in verschiedenen Epochen und der Ferne Osten nebeneinander. In dem Filmpark werden zwar Filme und Serien gedreht, doch Sie können dort auch einfach spazieren gehen oder an einer Führung teilnehmen.
6. „Matrjoschka von Moskau“ im Sarjadje-Park
Die ungewöhnlichste Installation Moskaus empfängt Besucher in der Nähe des Besucherzentrums von Sarjadje. Die riesige Matrjoschka-Puppe tauchte im Herbst 2025 auf und zog sofort die Aufmerksamkeit von Moskauern und Touristen gleichermaßen auf sich. Sobald es dunkel wird, zeigt sie auf 1.500 (!) Multimedia-Bildschirmen Videos von ikonischen Orten der Stadt und russischen Sehenswürdigkeiten. Die Vorführungen beginnen um 19:00, 20:00 und 21:00 Uhr.
7. Freizeitpark „Trauminsel“
Dieser Freizeitpark für Kinder und Erwachsene mit einer Vielzahl von Attraktionen wird auch als „russisches Disneyland“ bezeichnet. Einige Fahrgeschäfte befinden sich in einem Märchenschloss, ein neuer Bereich unter freiem Himmel bietet dagegen einen Blick auf die Uferpromenade. Hier warten mehr als 20 neue Attraktionen auf die Besucher – von Schaukeln für die Kleinsten bis hin zu rasanten Rutschen für alle, die den Nervenkitzel suchen.
8. Schriftstellerstadt „Peredelkino“
Wer heute Inspiration sucht, fährt nach Peredelkino, in die einstige Schriftstellersiedlung der Sowjetzeit. Dort kann man die Hausmuseen berühmter Schriftsteller besuchen, im Haus der Kreativität arbeiten, in der Bibliothek mit einem guten Buch entspannen, in einem der Restaurants lecker essen und durch einen gemütlichen Park spazieren.
Im Sommer eröffnete auf dem Gelände eines ehemaligen Busdepots außerdem der Kunstraum „Garagen“. Hier werden Puppentheaterstücke und Aufführungen gezeigt, und es gibt Kekse in Form von Schokoladen-Tannenzapfen.
9. Ostankino-Park
Dieser Park gehört zu den ältesten Moskaus und grenzt an das Ausstellungsgelände WDNCh. Anders als sein Nachbar ist Ostankino jedoch ein ausgesprochen ruhiger Ort. Vor einigen Jahren wurde hier ein erhöhter Ökopfad in 6,5 Metern Höhe eröffnet, von dem aus sich der Park aus einer ganz neuen Perspektive betrachten lässt. Vor Kurzem öffnete außerdem der restaurierte Ägyptische Pavillon des ehemaligen Landguts der Grafen Scheremetew seine Türen.
Besucher kommen nicht nur hierher, um gemütlich durch die von Bäumen gesäumten Alleen zu spazieren, sondern auch, um die legendären Moskauer Krapfen („pontschiki“) zu probieren – diese werden hier bereits seit 1953 zubereitet.
10. Krutizy-Metochion
Dies ist ein Winkel des alten Moskau, der inmitten moderner Stadtviertel (fast!) verloren gegangen ist. Es handelt sich um die historische Residenz einer inzwischen aufgelösten Diözese. Die Geschichte des Metochions reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, während das Hauptensemble im 17. Jahrhundert Gestalt annahm. Bis heute sind zahlreiche historische Bauwerke erhalten geblieben, darunter die Kirche der Auferstehung des Wortes mit der Nikolauskapelle (deren Hauptteil 1498 errichtet wurde), die Metropolitenkammern aus den Jahren 1655–1670 und das Krutizy-Teremok aus dem späten 17. Jahrhundert. Im September 2026 wurde nach der Restaurierung auch die Krutizkaja-Uferpromenade wiedereröffnet. Von hier aus bietet sich ein weiter Panoramablick.