Die schönsten Stationen der Moskauer Metro: „Nowokusnezkaja“ (FOTOS)
Die Station der „grünen“ Samoskworezkaja-Metrolinie führt direkt zur historischen Pjatnizkaja-Straße im Moskauer Stadtteil Samoskworetschje.
Der oberirdische Eingang ist als Rotunde mit Säulen gestaltet. An dieser Stelle stand einst die Kirche der heiligen Paraskewa Pjatniza, die der Straße ihren Namen gab. Beim Aufstieg mit der Rolltreppe scheint sich ihre innere Kuppel direkt über den Köpfen der Fahrgäste zu öffnen.
Die Gewölbe der Station schmücken sieben Mosaiken von Alexander Frolow, die nach Entwürfen des berühmten Künstlers Alexander Deineka angefertigt wurden. Das Duo arbeitete bereits gemeinsam an der Gestaltung der Metrostation Majakowskaja.
Die Mosaiken zeigen:
Parade der Sportler
Skifahrer
Flieger
Bauarbeiter
Stahlarbeiter
Gärtner
Maschinenbauer
Die Wand am Übergang zur Metrostation Tretjakowskaja schmückt ein großes Mosaikbild zum Thema „Front und Hinterland im Kampf gegen die deutschen Besatzer“.
Auch die Umrandung des zentralen Durchgangs ist reich mit Basreliefs verziert. Ihr gemeinsames Thema ist die Standhaftigkeit des sowjetischen Volkes während des Zweiten Weltkriegs.
Orden, Säulen und repräsentative Kronleuchter in Form von Stehlampen verleihen der Station eine besonders feierliche und monumentale Atmosphäre. Über den Bänken hängen Metallschilde und Fahnen mit Inschriften wie „Ruhm den heldenhaften Verteidigern der Stadt Leningrad“ sowie Sewastopols, Stalingrads und anderer Städte.
An den Seiten sind auf ähnlichen Schilden die Porträts großer russischer Heerführer dargestellt.