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7 Orte in Russland, an denen man BÄREN begegnen kann! (FOTOS)

Kamtschatka-Braunbär, Tal der Geysire
Ignacio Palacios / Getty Images
Einige Zahlen: Es gibt etwa 300.000 Braunbären, 6.000 Eisbären und 8.500 Himalaya-Schwarzbären. Im Folgenden haben wir die Gebiete markiert, in denen die meisten dieser Tiere vorkommen.

1. Naturschutzgebiet Südkamtschatka, Region Kamtschatka

Die höchste Bärendichte der Welt findet sich im Süden Kamtschatkas, nahe dem Kurilensee. Besonders auffällig ist dies während der Lachssaison – Dutzende, ja sogar Hunderte von Braunbären versammeln sich dort, um sich an den frischen Fischen zu laben. Auch Touristen können dieses Naturschauspiel erleben: Entsprechende Exkursionen werden in Kamtschatka angeboten. Während die Bären mit ihrer Mahlzeit beschäftigt sind, beachten sie die Menschen kaum, dennoch ist es ratsam, sich nicht allzu auffällig in ihrer Nähe aufzuhalten!

2. Kronozki-Naturreservat, Region Kamtschatka

Ein weiterer beliebter Lebensraum für Braunbären ist das Kronozki-Naturreservat auf Kamtschatka. Dort leben rund 700 Bären, die alle unter staatlichem Schutz stehen. Dank des reichhaltigen Angebots an Fisch und Beeren lassen sich die Bären von den Menschen kaum stören. Das Reservat ist nicht nur für seine Bären bekannt, sondern auch für das „Tal der Geysire“ – eines der Naturwunder Russlands.

3. Halbinsel Koni, Region Magadan

Jekaterina Wasjagina (CC BY-SA 4.0)

In der Oblast (Region) Magadan gibt es viele unberührte Wälder, die von Braunbären bewohnt werden. Laut Schätzungen von Experten befindet sich die höchste Bärendichte jedoch auf der Halbinsel Koni, die zum staatlichen Naturschutzgebiet Magadan gehört. Dieses zerklüftete, felsige Gebiet ist unbewohnt, abgesehen von den Mitarbeitern des Naturschutzgebiets und Touristen. Im Sommer, während der Laichzeit der Rosa Lachse, versammeln sich die Bären an den Flüssen und präsentieren stolz ihren beeindruckenden Fang.

4. Wrangelinsel, Autonomer Kreis der Tschuktschen

Gerald Corsi / Getty Images

Diese abgelegene Insel im Arktischen Ozean wird oft als Geburtsort der Eisbären bezeichnet. Jedes Jahr werden dort Hunderte von Jungtieren geboren. Wissenschaftler führen regelmäßig Luftaufnahmen und -untersuchungen durch und entdecken dabei zahlreiche Wurfhöhlen. Eisbären bauen ihre Höhlen ausschließlich zur Geburt ihrer Jungen und wählen daher sorgfältig sichere Unterschlüpfe aus, in denen sie bis zum Frühling ungestört sind.

5. Naturschutzgebiet „Bäreninseln“, Jakutien

Pressedienst des Ministeriums für Ökologie und natürliche Ressourcen

Ein weiterer beliebter Ort für Eisbären ist der arktische Archipel aus sechs kleinen Inseln in der Ostsibirischen See. Der Name ist Programm: Auf diesen Inseln befinden sich Geburtshöhlen, etwa eine pro zwei Quadratkilometer. Diese Gebiete sind sehr abgelegen – die nächste Siedlung ist über 100 Kilometer entfernt (per Schiff).

6. Nationalpark „Udegeiskaja Legenda“, Region Primorje

Nationalpark „Udegeiskaja Legenda“ (rus. „Удэгейская легенда“)

Dieser Nationalpark im russischen Fernen Osten ist die Heimat von Braunbären und Himalaya-Schwarzbären. Im Jahr 2026 wurde dort ein Pilotprojekt gestartet, um Himalaya-Schwarzbären anhand ihrer charakteristischen weißen Brustzeichnung zu zählen. Kamerafallen helfen dabei, die Tiere aufzuspüren.

7. Bolschechechzirski-Naturreservat, Region Chabarowsk

Igor Onutschin / Sputnik

In diesem Reservat sind sowohl Himalaya- als auch Braunbären anzutreffen. Bemerkenswerterweise liegt es nur 20 km von Chabarowsk entfernt. Bären wagen sich gelegentlich in ländliche Gebiete, um Honig und frische Beeren zu fressen. Wie auch in den anderen Gebieten sollte ein Besuch dieses Reservats nur mit erfahrenen Begleitern und in einer Gruppe erfolgen, um unangenehme Begegnungen oder Situationen zu vermeiden!