„Roter Pfeil“: Wie Russlands erster Markenzug entstand

Artjom Prjachin / Sputnik
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Er verkehrt bis heute zwischen Moskau und Sankt Petersburg.

Vor 95 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni 1931, fuhr ein neuer Zug namens „Krasnaja Strela“ („Roter Pfeil“) von Leningrad (heute St. Petersburg) nach Moskau ab. Er war vor allem für Regierungsbeamte, Künstler und ausländische Touristen bestimmt.

Arkadi Schaichet / MAMM / MDF / Russiainphoto
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Der „Rote Pfeil“ war der erste Zug in der UdSSR mit Schlafwagen und Wagen mit Duschkabinen. Die Fenster waren mit Seidenvorhängen verkleidet, die Fahrgäste konnten sich das Abendessen aus dem Buffetwagen in ihr Abteil bestellen, und es gab sogar eine Telefonzelle mit internationalen Verbindungen.

Die Fahrzeit betrug 9 Stunden und 50 Minuten – damals ein Geschwindigkeitsrekord in Russland.

Artjom Prjachin / Sputnik
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Interessanterweise waren die Wagen des „Roten Pfeils“ ursprünglich blau, da diese Farbe in Europa die erste Klasse kennzeichnete. In den 1960er-Jahren wurde der Zug – passend zu seinem Namen – rot lackiert.

Pawel Bednjakow / Sputnik
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Der „Rote Pfeil“ markierte den Beginn der Geschichte der Markenzüge der Russischen Eisenbahnen. Heute gibt es über 80 solcher Züge. Übrigens fährt auch die Moskauer Metro einen „Roten Pfeil“, benannt nach seinem oberirdischen Pendant.

Pawel Bednjakow  / Sputnik
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Heute verkehrt der wichtigste Nachtexpress des Landes unter der Nummer 001/002. Der Zug besteht aus Abteil- und Schlafwagen. Die Fahrt von Moskau nach St. Petersburg dauert 8 Stunden.