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Wie man in der Sowjetunion mit Cabrio-Bussen fuhr (FOTOS)

Sie erfreuten sich beim Publikum großer Beliebtheit, wenngleich die Sicherheit der Fahrgäste zu wünschen übrig ließ…

Das kalte Klima machte den Einsatz von offenen Bussen in den meisten Teilen der Sowjetunion unmöglich, doch für die Urlaubsorte im Süden des Landes waren sie bestens geeignet.

Gemeinfrei

Eine Fahrt in einem solchen Fahrzeug auf den Straßen der Krim oder über die kurvenreichen Gebirgspässe des Kaukasus galt als Zeichen eines exklusiven Urlaubs.

In einem Resort zu übernachten, ohne ein Foto in einem Cabrio-Bus zu machen, wäre ein undenkbares Versäumnis gewesen!

In den 1920er Jahren wurden offene Busse ausschließlich auf der Basis von Fahrzeugen ausländischer Hersteller wie „Renault“, „Fiat“ und „Lancia“ gefertigt. Besonders beliebt waren Modelle von „Ford“.

Bis Ende der 1920er Jahre hatte die UdSSR eine eigene Busproduktion aufgebaut, und auf der Basis dieser einheimischen Fahrzeuge begann die Fertigung von Cabriolet-Modellen.

Das Modell mit der größten Kapazität wurde vom „Jaroslawler Automobilwerk“ hergestellt; es basierte auf dem Busfahrgestell „Ja-6“ und konnte bis zu 32 Fahrgäste befördern.

Ein Segeltuchdach bot gewöhnlich Schutz vor der Witterung. Wo kein Dach vorhanden war, waren die Passagiere den Launen des Wetters schutzlos ausgeliefert.

Als in den 1970er Jahren die Sicherheitsvorschriften für die Fahrgastbeförderung verschärft wurden, ging die Ära der Cabrio-Busse in der UdSSR zu Ende.