So sieht Moskaus ältester Bahnhof nach der Rekonstruktion aus (FOTOS)
Es wurde nach den Plänen des Architekten Konstantin Thon erbaut, um Moskau und St. Petersburg zu verbinden. Ihr erster Passagier war Zar Nikolaus I.
Nach dem Tod Wladimir Lenins im Jahr 1924 wurde sie in „Leningradski“ umbenannt.
Im Laufe der Jahre wurde es dreimal umgebaut. Die aktuelle Renovierung ist die vierte und steht unter anderem im Zusammenhang mit der bevorstehenden Inbetriebnahme der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Moskau und St. Petersburg.
Im Zuge der Rekonstruktion wurde die historische Fassade restauriert, die Bahnsteige wurden mit einem eleganten Vordach überdacht und neue Warteräume geschaffen – jetzt gibt es separate Bereiche für Reisende mit Haustieren und für Passagiere, die eine ruhige Pause suchen.
Für Familien mit Kindern wurde außerdem ein Kinderclub eingerichtet. Die zentrale Bahnhofshalle wurde mit neuen Mosaiktafeln verziert, die Moskau und St. Petersburg gewidmet sind – die größten in der russischen Verkehrsinfrastruktur mit einer Fläche von 800 Quadratmetern!
Der Leningrader Bahnhof hat als erster russischer Bahnhof ein digitales Navigationssystem eingeführt. Das Erreichen des gewünschten Bahnsteigs ist nun noch einfacher und schneller, und Fahrgäste werden in Echtzeit über Fahrplanänderungen informiert.
Eine weitere Neuerung ist der direkte Zugang von der Moskauer Metro, wodurch Umstiege zwischen dem Leningrader, dem Jaroslawler und dem Kasaner Bahnhof sowie anderen Verkehrsmitteln in etwa einer Minute möglich sind.