Die 7 berühmtesten Katzen der UdSSR
1. Behemoth, der Teufelskater
Denkmal für die Helden von Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“ in Moskau
Der eigensinnige und vorlaute Kater aus Wolands Gefolge gehört zu den schillerndsten Figuren in Michail Bulgakows Roman „Der Meister und Margarita“. Kater Behemoth sorgt nicht nur für Chaos, sondern auch für einige der unvergesslichsten Sprüche des Romans, etwa: „Würde ich es mir jemals erlauben, einer Dame Wodka einzuschenken? Das ist reiner Spiritus!“
Fans des weltweit beliebten Romans diskutieren bis heute darüber, welche Verfilmung den Kater Behemoth am besten getroffen hat. Kleiner Spoiler: Die perfekte Darstellung gibt es bisher noch nicht!
2. Die Eremitage-Katzen
Eremitage-Orakelkater Achilles
Katzen sind bereits seit dem 18. Jahrhundert offizielle Bewohner der Eremitage in Sankt Petersburg. Ihre wichtigste Aufgabe: Sie jagten Ratten und schützten damit die wertvollen Kunstwerke des Museums. Die heutige Generation der vierbeinigen „Kunstschützer“ geht auf das Jahr 1943 zurück. Nach dem Ende der Blockade Leningrads wurden Katzen aus verschiedenen Teilen der Sowjetunion in die Stadt gebracht. Seitdem gehören die Katzen zur Eremitage wie ihre berühmten Meisterwerke – und gelten sogar als vollwertige Mitarbeiter des Museums!
3. Der sparsame Kater Matroskin
Denkmal „Sonnenatom von Oleg Tabakow“ auf dem Sucharewskaja-Platz in Moskau
Eine der Hauptfiguren aus Eduard Uspenskis Kinderreihe „Drei aus Prostokwaschino“ . Der sprechende Kater bringt dem Jungen „Onkel Fjodor“ so einiges über das Leben bei. In den beliebten Zeichentrickfilmen, in denen er von dem legendären Schauspieler Oleg Tabakow gesprochen wurde, eroberte Matroskin die Herzen des ganzen Landes.
4. Der gutmütigste Kater Leopold
Szene aus dem Zeichentrickfilm „Die Abenteuer des Katers Leopold“ (Studio „Sojusmultfilm“, Regisseur Anatoli Resnikow)
Der Zeichentrickfilm „Die Abenteuer des Katers Leopold“ ist das genaue Gegenteil von „Tom und Jerry“. Darin wird der gutmütige und freundliche Kater Leopold von zwei frechen Mäusen ständig geärgert. Trotzdem versucht er immer wieder, sich mit ihnen zu versöhnen, und verzeiht ihnen all ihre Streiche. „Freunde, lasst uns in Frieden miteinander leben!“ – sein berühmter Spruch, den jedes sowjetische Kind kannte.
5. Das rührende Kätzchen namens Gaf (Wau)
Ausstellung „Irreale Helden. Künstler und Figuren des Sojusmultfilm“
Eines Tages hört ein kleines Kätzchen einen Welpen im Hof „gaf-gaf“ bellen und beschließt, dass dies sein Name sein soll. So wird er zum Freund des Welpen, und gemeinsam erleben die beiden zahlreiche Abenteuer. Noch heute erinnern sich Erwachsene mit einem Lächeln an den beliebten Zeichentrickfilm „Kätzchen namens Wau“.
6. Die arrogante Matilda
In der Sowjetunion war Astrid Lindgrens Figur Karlsson vom Dach dank der Zeichentrickfilme von „Sojusmultfilm“ und der legendären Stimme von Wassili Liwanow besonders beliebt. Im zweiten Teil, „Karlsson fliegt wieder“, taucht Matilda auf – die strenge Katze der Haushälterin Fräulein Bock. Doch auch sie kann sich gemeinsam mit ihrer Besitzerin dem Charme des Mannes mit dem Propeller auf dem Rücken nicht entziehen.
7. Der scharfzüngige Kater Wassili
Der selbstgefällige und unglaublich dicke Kater Wassili ist eine Figur aus der Zeichentrickserie „Die Rückkehr des verlorenen Papageis“. Ständig macht er sich über den Papagei Kescha lustig, der immer wieder Geschichten über seine angeblichen Reisen in ferne Länder erfindet. Wassili interessiert sich eigentlich nur für zwei Dinge: essen und schlafen. Sein berühmter Spruch wurde zum geflügelten Wort: „Tahiti, Tahiti! Auch hier füttert man uns nicht schlecht!“