GW2RU
GW2RU

Im Russischen unterscheidet sich die Schreibschrift stark von der Druckschrift

Alexander Kislow, Natalja Nossowa
Die russische Schreibschrift ist oft nicht nur für Ausländer schwer zu lesen, sondern auch für Muttersprachler.

Besonders die Buchstaben „ш“ (dt. „sch“), „и“ (dt. „i“), „л“ (dt. „l“) und „м“ (dt. „m“) sind schwer zu unterscheiden, da sie handschriftlich fast identisch aussehen.

Die heutige russische Schreibschrift entstand infolge der Reformen von Peter I. Anfang des 18. Jahrhunderts, bei denen die Form vieler Buchstaben vereinfacht wurde. Ziel war es, die kyrillische Schrift moderner und praktischer zu gestalten. So wird der russische Buchstabe „т“ (dt. „t“) handschriftlich ähnlich wie das lateinische „m“ geschrieben, „п“ (dt. „p“) ähnelt einem „n“ und „д“ (dt. „d“) sieht oft wie ein lateinisches „g“ aus.