Wie ein Russe, der seine Beine verlor, den Mount Everest bezwang

rustam.nabiev92/vk.com „Für diejenigen, die dachten, dass das Leben nach dem Sturz enden würde.“
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Rustam Nabiev bestieg als erster Mensch in der Geschichte den höchsten Berg der Welt… und zwar auf seinen Armen!

„Am 20. Mai um 8:16 Uhr nepalesischer Zeit habe ich, Rustam Nabiev, als erster Mensch in der Geschichte des Bergsteigens und der Menschheit überhaupt den Gipfel des Mount Everest nur mit Händen und Armen bestiegen!“, schrieb der Bergsteiger in den sozialen Medien.

Der Tag, der alles veränderte

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Rustam Nabiev, ein gebürtiger Ufaer, verlor bei einem schrecklichen Unfall seine Beine: 2015 stürzte das Dach einer Kaserne einer Militärschule über ihm ein. Vierundzwanzig seiner Kameraden starben, und er wurde als Letzter aus den Trümmern geborgen.

Zu Hause wartete bereits seine zukünftige Frau Indira auf ihn, die sich ganz Rustams Genesung widmete. „Als ich merkte, dass sie wirklich an meiner Seite geblieben war, wurde das für mich mehr als nur Unterstützung. Sie wurde zum entscheidenden Faktor, der meine Rückkehr ins Leben beschleunigte.“, sagt Rustam über seine Frau.

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Nach dem tragischen Ereignis begann Rustam mit Schlittenhockey und startete einen Blog über sein Leben. Vor einigen Jahren entdeckte er dann seine Leidenschaft für das Bergsteigen.

Gipfel bezwingen

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Im Jahr 2020 bestieg er den Elbrus, den höchsten Berg Russlands (5.642 m). Er erreichte den Gipfel nur mit Armen und Händen. Anschließend bezwang er den Kasbek, den Ararat und sogar den Achttausender Manaslu. Dank dieser unglaublichen Leistungen wurde Rustam ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen.

Im April 2026 reiste er nach Nepal, um die Welt vom Gipfel des Mount Everest aus zu sehen. Der Bergsteiger teilte in den sozialen Medien regelmäßig Updates zu jeder Phase seiner Vorbereitung. Im Basislager auf 5.364 m Höhe feierte Rustam seinen 34. Geburtstag.

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„Ich hätte mir nie vorstellen können, dass mich mein Leben eines Tages genau hierher führen würde. Aber an Orten wie diesem beginnt man wirklich zu spüren, wie lebendig man ist. Die einfachen Dinge zu schätzen. Die Menschen um sich herum. Die Chance, voranzukommen. Die Fähigkeit zu träumen und das zu tun, was einst unmöglich schien.“, schreibt er.

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„Ich widme diesen Aufstieg allen, die mir gerade zusehen. Mit dieser Aktion möchte ich nur eines sagen: Solange ihr lebt – kämpft! Kämpft bis zum bitteren Ende, bitte! Es lohnt sich!“, betont Rustam.

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