Das legendäre russische Kunstflugteam „Strischy“ feiert sein 35-jähriges Jubiläum!

Legion Media
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Es gilt als eines der besten Flugzeuge der Welt und kann rund 30 aufregende Kunstflugmanöver ausführen.

Die Geschichte des Teams begann am 6. Mai 1991 auf dem Militärflugplatz Kubinka bei Moskau, als die Mannschaft erstmals bei einer Flugshow auftrat. Der ursprüngliche Name „Стрижи“ („Strischy“ – wörtlich: Schwalben) wurde von den Piloten selbst geprägt, die alle aus dem 234. Gardefliegerregiment rekrutiert wurden – einer der besten Einheiten der sowjetischen Militärluftfahrt.

Alexei Filippow / Sputnik
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1992 traten die „Strischy“ erstmals im Ausland auf – sie wurden nach Frankreich eingeladen, um den 50. Jahrestag des Luftregiments Normandie-Njemen zu feiern. Im darauffolgenden Jahr erhielten sie auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung auf dem Flugplatz Schukowski (MAKS-1993) den Titel „Bestes Kunstflugteam der Welt“. Seitdem haben die Piloten 28 Länder besucht.

Donat Sorokin / TASS
Donat Sorokin / TASS

Mit MiG-29-Kampfjets in den Farben der russischen Flagge führen die „Strischy“ meisterhaft eine Vielzahl von Kunstflugmanövern vor, darunter den Nesterow-Looping, die Fassrolle und den schrägen Looping. Dabei wechseln sie präzise und harmonisch die Formationen – vom klassischen „Keil“ („Peleng“) über „Hammer“, „Stern“, „Pfeil“, „Kreuz“ bis hin zum „Speer“.

Alexander Wilf / Sputnik
Alexander Wilf / Sputnik

Das besonders beeindruckende Manöver „Tulpe“ gilt als Markenzeichen der Gruppe: Die Flugzeuge lösen sich synchron aus einer engen Formation und setzen Leuchtraketen frei – eine Art Feuerwerk. Dadurch wird der Umriss einer Blume am Himmel sichtbar.

Grigori Sysojew / Sputnik
Grigori Sysojew / Sputnik

Die „Strischy“ treten häufig gemeinsam mit dem Kunstflugteam der „Russischen Ritter“ („Русские витязи“) auf, das Su-27-Kampfjets fliegt. Die charakteristische gemeinsame Formation beider Teams ist der „Kubinka-Diamant“, benannt nach ihrem Heimatflugplatz Kubinka. Die Flugzeuge fliegen dabei mit hoher Geschwindigkeit, in niedriger Höhe und in sehr geringem Abstand zueinander. Eine Abweichung von mehr als einem halben Meter zur Seite ist streng verboten.

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