6 russische Gewohnheiten, die man sich unbedingt aneignen sollte
1. Bringen Sie ein Geschenk mit
Russen sind niemals Gäste, die mit leeren Händen kommen
Wenn Russen Freunde, Nachbarn oder Bekannte besuchen, bringen sie oft eine kleine Aufmerksamkeit mit. Eine Schachtel Pralinen, ein Stück Kuchen oder ein Spielzeug für ein Kind, vielleicht auch Blumen. Nicht das Geschenk selbst, sondern die Geste zählt. Die Russen sagen: „Man kann doch nicht mit leeren Händen kommen!“
2. Lassen Sie einen Teelöffel in der Tasse
Einen Teelöffel in der Tasse lassen
In der Sowjetzeit scherzte man, dass Russen Tee mit geschlossenem rechten Auge trinken, damit sie sich nicht mit dem herausragenden Teelöffel ins Auge stechen. Es bleibt ein Rätsel, warum Russen das tun. Aber eine Teetasse mit einem Löffel darin kühlt schneller ab, und offenbar schmeckt der Tee dadurch besser…
3. Feiern Sie Silvester zweimal
Ein festlich gedeckter Tisch während der Neujahrsfeierlichkeiten
Vor 1918 nutzten die Russen den Julianischen Kalender, der dem in Europa eingeführten Gregorianischen Kalender 13 Tage hinterherhinkte. Obwohl Russland schon lange auf den neuen Kalender umgestiegen ist, wird das Neujahr nach alter Tradition (überraschenderweise „Altes Neujahr“ genannt) immer noch gefeiert. Und wenn man mal darüber nachdenkt, macht es durchaus Sinn, zwei Neujahrsfeste statt nur einem zu haben. Zwei Feste und zwei Feiern (wobei die Russen ehrlich gesagt zum Alten Neujahr keine Geschenke austauschen) und natürlich gibt es zwei Gelegenheiten, sich etwas zu wünschen.
4. Essen Sie auch im Winter Eis
Kinder, warm angezogen, essen Eis
Die kalte Jahreszeit ist kein Grund, auf Ihre Lieblingsleckerei zu verzichten. Einige Eisdielen haben in russischen Städten sogar bei Minusgraden geöffnet. Wenn Sie befürchten, sich zu erkälten, mischen Sie das Eis doch einfach mit leckerer russischer Marmelade (Warenje). Das verhindert, dass sich Ihr Hals zu stark abkühlt.
5. Arbeiten Sie bis zur gesetzten Frist
Der Büroangestellte
Russen schaffen es irgendwie immer, alles im letzten Moment zu erledigen. Sie brauchen lange, um anzufangen, aber sie bringen es hervorragend zu Ende – das ist Fakt!
Einerseits zeugt das von völliger Unfähigkeit zur Planung, andererseits von einer enormen Fähigkeit, Aufgaben zu Ende zu bringen.
Dazu gibt es eine alte Anekdote: Ein Student wird gefragt: „Wie viel Zeit brauchen Sie, um Chinesisch zu lernen?“ Er antwortet: „Wann ist die Frist?“
6. Bewahren Sie Ihren Optimismus
Die jährliche Abschaltung des Warmwassers
Die alljährliche Warmwasserunterbrechung für ein paar Tage, kalte Sommer (vor allem 2017!), die Finanzkrise … Russen begegnen allem mit Optimismus. Sie haben immer einen Topf mit heißem Wasser parat, unzählige Pullover und unendlich viel Geduld.
Was einen nicht umbringt, macht einen stärker – eine positive Lebenseinstellung ist der Schlüssel!